Heinrich Bruppacher wurde 1930 in St. Peter im Kanton Graubünden geboren und wuchs in St. Peter, Wil und Winterthur auf. 1949 erlangte er das Maturitätsdiplom Typus C. Bereits im Alter von 19 Jahren nahmr an der Ausstellung «Zürich-Land» teil und weckte mit seinem «Kleinen Mädchen» das Interesse der Kunstkritiker. Bruppacher entschied sich bewusst für einen autodidaktischen Weg in der Kunst und hielt sich von 1950 bis 1952 längere Zeit in Paris und Schweden auf, wo er sich künstlerisch weiterbildete. Erste wichtige Impulse erhielt er von Robert Lienhard und Robert Wehrlin. Mit letzterem arbeitete er zeitweise auch zusammen, so führte er beispielsweise 1971 die von Wehrlin entworfenen Glasfenster im Kantonsspital Münsterlingen aus.