Irene Curiger wurde 1935 in Zürich geboren. Von 1959 bis 1961 studierte sie abstrakte Malerei an der Kunstgewerbeschule Zürich bei Hans Neuburg und Henry Wabel. Weitere Impulse erhielt sie an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg, wo sie bei Giselbert Hoke und Paul Rotterdam studierte.
Bereits ihr Vater förderte ihr frühes zeichnerisches Talent. Als entscheidend für ihre malerische Entwicklung erwies sich in den 1970er-Jahren die Begegnung mit dem Werk von Antoni Tàpies in der Zürcher Galerie Maeght. Dessen Umgang mit Materialität, Zeichen und Fragmenten wurde zu einem wichtigen Referenzpunkt für Curigers eigene Bildsprache.