Villenähnliche Reihenhäuser wie die an der Heiligbergstrasse 16-26 sind im Kanton Zürich nur wenige vorhanden. In Winterthur entstanden von 1875 bis 1876 an der Trollstrasse 26-30 drei zusammengebaute Kleinvillen, die später zu einer fünfteiligen Reihe ergänzt wurden. Jahre später planten die Architekten Jung & Bridler im Auftrag des Bauunternehmers Heinrich Blatter-Hoffmann die sechsteilige, zweigeschossige englisch anmutende Einfamilienhauszeile an der Heiligbergstrasse 16-26. Der späthistoristische Sichtbacksteinbau, der an erhöhter Lage für den gehobenen Mittelstand errichtet wurde, entstand zwischen 1893 und 1894. Den von Jung & Bridler gebauten Häusern an der Heiligbergstrasse folgte 1901 eine weitere villenähnliche Reihe aus Backsteinen an der Brunngasse 1, 3 und 5. Diese liess Heinrich Blatter-Hoffmann vom Architekten Walter Hoffmann bauen. 1905 bauten Jung & Bridler an der Heiligbergstrasse 30-38 fünf aneinandergebaute villenähnliche Einfamilienhäuser im zu dieser Zeit aufkommenden Reformstil, die Siedlung Heiligberg II. Die Siedlung Heiligberg III baute Bridler & Völki 1911. Es handelt sich hierbei um vier zusammengebaute villenähnliche Einfamilienhäuser an der Frohbergstrasse 1-7.