Die Winti-Sola entstand nach dem Vorbild der Zürcher Sola-Stafette. Deren Ursprünge liegen in Schweden. Dort wurde von 1967 bis 1998 ein Staffettenlauf zwischen Göteborg und Karlstad durchgeführt. Die rund 253 Kilometer lange Strecke war in 25 Etappen unterteilt. 1972 nahm ein Zürcher Team unter der Leitung des Hochschulsportlehrers Walter Hiemeyer daran teil. Die Teilnehmenden waren von der Idee begeistert und brachten das Konzept an die Universität Zürich. Dort entwickelte sich die Sola-Stafette seit den 1970er-Jahren zu einem der grössten Hochschulsportanlässe. An die schwedischen Wurzeln erinnert heute noch der Name «Sola». Er geht auf die schwedische Gastwirtin Eva Lisa Holtz (1770–1828) zurück. Sie war als «Sonne von Karlstad» bekannt.
Als 2014 anlässlich des Jubiläums «750 Jahre Stadtrecht Winterthur» der Rundweg Winterthur eröffnet wurde, entstand die Idee, auch in Winterthur eine Sola-Stafette durchzuführen. Das Sportamt Winterthur und der Akademische Sportverband Zürich (ASVZ) übernahmen gemeinsam die Organisation. Zuerst musste die Strecke getestet werden. Deshalb fand im September 2015 ein Probelauf mit 22 Zwölferteams statt. Rund 150 Helfende standen dafür im Einsatz.