Im Mai 2006 gründeten Andrea Schmucki, Martin Landolt und Tom Stierli den Verein Jungkunst. Ihr Ziel war es, eine andere Art von Kunstausstellung zu schaffen. Sie förderten gezielt junge, aufstrebende Künstler:innen und wollten eine einladende Atmosphäre für jüngere Besuchende schaffen. Zudem sollte ein niederschwelliger Zugang zur Kunst ermöglicht werden. Statt Cüpli-Service und langen Reden setzten sie von Anfang an auf DJ-Betrieb und gemütliche Loungeecken. Mit der markanten Vorankündigung: «Kunst ist elitär, steif und nur für Klugscheisser – Nicht mehr lange», wagten sie eine Kampfansage an etablierte Galerien.
Besonders ist auch das Profil der drei Initiierenden, denn sie sind weder künstlerisch tätig noch haben sie Kunstgeschichte studiert. Das verbindende Element ist die Liebe zur Kunst und der Wunsch, sie einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln und damit auch explizit neue Zielgruppen zu erschliessen.