Im Jahr 1909 kaufte der Konsumverein Winterthur das Areal der ehemaligen Brauerei Schöntal an der Bankstrasse 10. Kurz darauf errichteten die Architekten Fritschi & Zangerl auf dem Schöntal-Areal eine Konsummolkerei. Knapp zehn Jahre später stellte die Molkerei ihren Betrieb wieder ein. Nach der Schliessung im Jahr 1921 nutzte der Konsumverein die ehemaligen Molkereigebäude als Zentrallager. Da der Platz schnell knapp wurde und der Konsumverein neue Lager für Früchte, Kartoffeln und Gemüse benötigte, entschied er sich im Geiselweidquartier in der Nähe des Bahnhofs Grüze gleich neben der 1929 erstellten Fabrikanlage der Firma Geilinger AG ein 10 250 Quadratmeter grosses Stück Land mit Gleisanschluss zu kaufen. Das Ziel war der Bau eines neuen Werkhofs mit Brennmaterialiendepot und einem Magazin für Landesprodukte.