Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Stadtteil Oberwinterthur stark. Mit dem Anstieg der Bevölkerung wuchs auch das Bedürfnis nach einem grossen Veranstaltungssaal für kulturelle, sportliche und politische Anlässe. Der Saal des Kirchgemeindehauses, der bis dahin von vielen Vereinen genutzt worden war, wies zu wenig Kapazität auf. Aus diesem Missstand heraus gründeten einige Oberwinterthurer 1946 die Saalbaugenossenschaft Oberwinterthur (SGO). Zum Präsidenten wählte sie Ernst Hoerni-Gebendinger, der Chef der gleichnamigen Oberwinterthurer Firma Gebendinger & Hoerni. Er engagierte sich bereits 1944 für einen grösseren Veranstaltungssaal in Oberwinterthur. Als Genossenschaftszweck definierte die Saalbaugenossenschaft die Errichtung und den Betrieb eines Saales um das gesellschaftliche Leben in Oberwinterthur zu fördern und dafür zu sorgen, dass sich die Bevölkerung persönlich kennenlernt.