Das erste Wohlfahrtshaus der Firma Gebrüder Sulzer AG in Oberwinterthur entstand zwischen 1910 und 1911, gut drei Jahre nach der Gründung des Sulzer Werks Oberwinterthur. Einige Jahre später servierten Mitarbeitende der Belegschaft 1917 zum ersten Mal komplette Mittagessen. Etwa 60 Personen assen täglich in der Sulzer-Kantine. Ein Menu mit Fleischsuppe, Gesottenem, Kartoffeln und Spinat kostete 60 Rappen. Weil der Platz in Altstadtnähe immer knapper wurde, verlegte die Firma Sulzer nach dem Ersten Weltkrieg weitere Teile ihrer Frima vom Tössfeld nach Oberwinterthur. Mit dem Ausbau nahm die Anzahl der Mitarbeitenden im Werk Oberwinterthur stetig zu. Anfang der 1950er Jahre waren es zwischen 380 und 400 Personen, die die firmeneigene Kantine über Mittag verpflegte. Eine neue und grössere Kantine war dringend nötig, der Bau der neuen Giesserei stand kurz bevor.